Realisierungen

ZEBRA – BAR 2016

Temporäre Installation auf dem FRANKLIN Field, Mannheim
Publikumspreis der MWS Projektentwicklungsgesellschaft

Studentinnen der Hochschule Darmstadt:
Nicole Eiermann, Elmira Homayouni, Melissa Kellner,
Julia Klemenz, Hanna Schnürer, Vivien Ziborius

Besonderen Dank an Marvin Kuhn und Philipp Morlock

Fotos "ZEBRA-BAR" Mannheim

Fotos © Kristof Lemp

Street Art Jefferson – Projekt 2nd heimat -2016

Kooperationsprojekt der Stadt Darmstadt und der Hochschule Darmstadt Fachbereich Architektur und Innenarchitektur

Professoren:
Prof. Ansgar Lamott
Prof. Kerstin Schultz
Lehrbeauftragte:
Céline Scherer, Jule Bierlein

Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit:
Prof. Dr.-Ing. Dr. phil. Kai Schuster
Prof. Dr. Rolf Keim
Prof. Dr. Susanne Spindler

Bepflanzungen der Hochbeete:
Dieter Krellmann

Beteiligte Künstler:
Maria Garcia, Gonzague Lacombe, Julien Courtial, Laure du Fay

COMMON SPACES AND INDIVIDUAL PLACES
Auf Jefferson, Darmstadt, leben seit 2015 ca. 640 Flüchtlinge in ehemaligen Wohnungen der amerikanischen Streitkräfte. Die ehemalige Kaserne ist durch eine monotone, zweckmäßige Bebauung und große, terrassenförmig angeordnete, vielfältige Freiflächen gekennzeichnet. Gemeinsam mit den Flüchtlingen werden in Bauworkshops gemeinschaftliche Einrichtungen wie eine Pinnwand oder Litfaßsäule, ein Workshopraum, ein Lehmofen und ein grünes Klassenzimmer entstehen. Das Entwickeln baulicher Elemente zur Stärkung von Integration und Gemeinschaft erscheint in diesem Kontext als eine wesentliche Möglichkeit, die Lebensqualität und das Entstehen neuer Netzwerke zu fördern.

Unter dem Motto COMMON SPACES AND INDIVIDUAL PLACES arbeiten aber nicht nur die Studierenden interdisziplinär miteinander, sondern auch gemeinsam mit den Flüchtlingen Konzepte für ein lebenswertes und vielfältiges Wohnumfeld aus. Ergänzend zum Bestand sollen einfache, aber atmosphärisch starke und auf die Bedürfnisse der Bewohner eingehende Interventionen im Außenraum einen gemeinsamen, sozialen und vielfach nutzbaren Frei- und Lebensraum schaffen. Dieser soll sowohl die Kommunikation und Begegnungen fördern, als auch genügend Rückzugsmöglichkeiten bieten. Die Bandbreite der Projekte geht von Streetartprojekten oder grafischen Interventionen über Möbelbau und Kunstinstallationen. Die unter den Flüchtlingen beispielsweise lebenden Künstler, Grafiker, Fotografen oder Handwerker sollen auf diese Art mit internationalen Künstlern und Kollektiven aber auch den Menschen vor Ort zusammengebracht werden und die Möglichkeit zur Ausübung ihres Arbeitsfeldes erhalten. Mit ihrer Expertise möchte das Projekt Chancen und Qualitäten zum Zusammenleben neu ausloten.

Fotos „Street Art Jefferson – Projekt 2nd heimat“ Darmstadt

Fotos © Kristof Lemp

SOUNDGARDEN 2016

Temporäre Soundinstallation auf dem Karolinenplatz in Darmstadt anläßlich des 70-jährigen Bestehens der Ferienkurse des IMD - Internationales Musikinstitut Darmstadt

Entwurf und Umsetzung:
Fachhochschule Dortmund _ University of Applied Science
_ Fachbereich Szenografie und Kommunikation | Sounddesign
Hochschule Darmstadt _ University of Applied Science
_ Fachbereich Architektur | Innenarchitektur
Studentinnen: Regina Böhm, Lilly Lieske, Anne Pastunink,
Jule Schmid, Patricia Schuchmann, Saskia Steigerwald,
Stephanie Völkner, Pui-Chee Wong

Gastronomie und Unterstützung: das blumen

Fotos "SOUNDGARDEN" Darmstadt

Fotos © Kristof Lemp

 

Lichttunnel zwischen Kinderklinik und Alice Hospital Darmstadt 2015

Ein langer unterirdischer Verbindungsgang wird durch den Einsatz von farbigen Flächen und farbigem Licht strukturiert.  Obwohl die einzelnen Farbflächen im Grundriss deutlich  unterschiedliche Längen aufweisen, sind sie in der perspektivischen Ansicht scheinbar gleich lang und lassen dadurch den Raum stark verkürzt wirken. Farbige Deckenflächen bilden zusammen mit farbigem Licht flächige Raumeinheiten, die durch asymmetrische Anordnung von Schrift variieren. Es entsteht der Eindruck des Durchschreitens farbiger Portale, die teilweise nur durch Spiegelung und Reflexion entstehen.

Kooperation mit den Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret GmbH, dem Förderverein Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret e.V. und CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz GmbH
Entwurf: Studentinnen Julia Baumann, Nina Hofmann, Natascha Roth

Fotos "Lichttunnel zwischen Kinderklinik und Alice Hospital" Darmstadt

Fotos © Kristof Lemp

 

KULTURBUNKER 2014

Geschichte/ Ort
Der Bunker wurde im Jahr 1968 in Zusammenhang mit der Kuba Krise und dem Kalten Krieg als Mehrzweckanlage im Herzen Darmstadts, direkt unter dem Karolinenplatz,  erbaut. Unter anderem sollte er als Atomschutzbunker genutzt werden und bot im Notfall bis zu 2000 Menschen Platz. Ein Teil  des Bunkers wird  heute als Tiefgarage genutzt, ein anderer Teil liegt seither brach. Durch die attraktive Lage zwischen dem Staatsarchiv und dem hessischen Landesmuseum soll dieser Ort zum Teil als Kultureller Erinnerungsraum, aber auch als Veranstaltungsraum, erhalten bleiben.
Aufgabe für die Studierenden der Hochschule war eine Reaktivierung des Bunkers zu Arbeits- und Veranstaltungsräumen für das studentische Kultur-Kollektiv „Blumen e.V.“.

Der funktionslose Bunker steht exemplarisch für (Stadt)Räume, die nicht mehr genutzt werden und in Vergessenheit geraten sind.
Mit dem Projekt Ernstfall Kultur initiiert das „Blumen e.V.“.mit Unterstützung der HEAG eine kulturelle Zwischennutzung im Bunker als Interimsprojekt, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und zu informieren.

Die Bunkeranlage wurde  2 Wochen lang  für den Barbetrieb, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Führungen geöffnet. 

IMPRESSIONEN

Aus den ehemaligen Notbetten wurde eine begehbare Installation im Stadtraum errichtet. Durch diese temporäre Nutzung sollte geprüft werden, wie solche Orte in das Darmstädter Bewusstsein zurückgebracht und mittels Bespielung ein Teil der Darmstädter Kultur werden können. Die Installation sollte als Brückenschlag die Beziehung der Achse Osthang/ Karolinenplatz über die Erich Ollenhauer Promenade unterstreichen.

Beteiligte
das blumen
Studierende: Theresa Battran, Marina Baumgärtner, Anna Bingenheimer, Ricarda Butenholz, Linda Dierksmeier, Sven Grolik, Johannes Herud, Verena Kirner Susan Kurth, Melissa Lesch, Tanja Locke, Tatiana Morari, Stefani Neumann, Christine Schwarz,  Marie Christine Wolf

Fotos © Kristof Lemp


Waldfriedhof – Leben ausgestorben - 2014

in Kooperation mit: Ann Dargies, Sabine Eller, Marlene Fontan, Tatjana Surbeck, Otmar Jungund
- Theater Transit GbR
- Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

Interaktive Ausstellung und Raumkonzeption im Rahmen der 100 Jahrfeier des Jugendstil-Waldfriedhofs in Darmstadt
2014 war das hundertjährige Jubiläum des Waldfriedhofes in Darmstadt. Der Waldfriedhof ist als Gebäudeensemble der größte Friedhof in Darmstadt. Er liegt im Westen in einem Waldgebiet am Stadtrand und wurde 1914 eingeweiht. Das Portal und der halbrunde Säulengang sind von zwei Kuppelbauten mit 17,5 m Durchmesser flankiert. Die  Rückseite des Säulengangs wurde als Kolumbarium - Wand ausgebildet. Am Ende des Säulengangs befinden sich zwei baugleiche Verwaltungs- und Wohngebäude.

Nach Plänen des Architekten August Buxbaum (1876-1960) wurde die symmetrische, hufeisenförmige Anlage mit Krematorium und Aussegnungshalle zu Beginn des ersten Weltkrieges angelegt. Buxbaum hat Darmstadt durch Schul- und Wohngebäude geprägt und war 1909 Stadtbaurat in Darmstadt.

Während die Aussegnungshalle als Gebäude genutzt wird, steht die ehemalige Feuerbestattungshalle seit Jahren leer. Im Rahmen der Feierlichkeiten soll eine neue Raumkonzeption entstehen, welche eine interaktive Ausstellung zum Thema "Erzähl mir nix vom Tod" möglich macht. In verschiedenen Stationen soll die Auseinandersetzung mit den Themen "Sterben-Tod-Begraben-Trauern-Leben" durch eine dreidimensional künstlerische Bespielung möglich sein.

Die interaktive, multimedial gestaltete Ausstellung lässt sich in dem historischen Gebäude, welches einen imposanten unt unverwechselbaren Ausstellungsrahmen bietet, eindrucksvoll inszenieren. Das Ineinandergreifen von Architektur, Szenografie, Theater und Kommunikation im Raum soll hier besonders gefördert werden.

Über die Ausstellung
- interaktiver Erlebisparcours über das "Davor und Danach"
- Themenräume
- Ausstellungsrundgang
- kulturelles und pädagogisches Begleitprogramm
- Wissenschaftliche Begleitung

In Zusammenarbeit mit Schauspielern und Theaterpädagogen, Künstlern und Wissenschaftlern, sollen Unsicherheiten abgebaut und neue Zugänge zum Thema Tod gefunden und entwickelt werden. Die zugrunde liegende Methodik bezieht differenzierte Formate mit ein. Der Ausstellungsbesucher soll auf mehreren Wahrnehmungsebenen angesprochen werden. Ein Begleitprogramm - nicht nur in der Trauerhalle - findet ergänzend statt.

Fotos „Waldfriedhof – Leben ausgestorben“ Darmstadt

Fotos © Kristof Lemp

Wettbewerb Phantasiewelten 2013

Bundesverband für Ausbau und Fassade
2. Platz für den Messestand "Lebendige Werkstatt - work in progress"

Studierende der h_da

Vera Burbulla, Isabel Völker und Katrin Walter

In Zusammenarbeit mit der Meisterschule für Stuckateure in Heilbronn

Betreuung:
Prof. Kerstin Schultz
Wiss. MA Jule Bierlein
Wiss. MA Hedwig Wiedemann-Tokarz

Fotos Messestand "Lebendige Werkstatt - work in progress"
Fotos Messestände der anderen Hochschulen

Fotos © Kristof Lemp

Fotos Messestand "Lebendige Werkstatt" im Aufbau

STAGECAGE 2012

Im Rahmen des Festivals Cage 100 am Darmstädter Hauptbahnhof haben Studierende des Fachbereichs Architektur und Innenarchitektur verschiedene Installationen und Projekte geplant und umgesetzt. StageCage ist eine vor dem Hauptbahnhof errichtete, temporäre Konzerthalle für 80 Personen als installatives Ready-Made, die Raum für unterschiedliche Künstler und Performer, sowie Lesungen und Diskussionsrunden bietet.

Interdisziplinäres Projektteam h_da:

Studierende der h_da

Julia Anger, Beatrix Barsch, Sebastian Bleifeld, Roberto Ersing, Judith Feige, Anne Fenner, Jennifer Ferdinand, Benny Giar, Daniel Göldner, Hannah Hein, Franziska Huether, Alexander Kraus, Sebastian Lommer, Nazanin Malek, Vanessa Mann, Marie-Christin Marian, Karolina Olaru, Anja Pfaff, Felix Post, Jasmin Smith, Christoph Stoll, Stephanie Süß, Anke Wankmüller, Katharina Wernig, Alexander Wolf

Projektleitung:
Prof. Kerstin Schultz
Ian Shaw Architekten
Werner Schulz Architekt
Hedwig Wiedemann-Tokarz W.A.
Jule Bierlein W.A.

Beratung:
Vladimir Szynajowski (Akustiker DWB Hessen)
Bollinger Grohmann (Tragwerksplanung)
Michael Sommerfeld (dlight lichtideen)

Aufbau:
Jan Schweickert (Schreiner)

Veranstalter:
Internationales Musikinstitut Darmstadt
Darmstädter Architektursommer e.V.
Centralstation

Ermöglicht durch:
Kulturfonds Frankfurt Rhein Main

Mit besonderem Dank:
Worathaler Holzbau GmbH

Sponsoren und Partner:
Evonik Industries AG
F.W. Becker GmbH
Look Außenwerbung
Sparkasse Darmstadt
SR Silent Room
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Würth


Presseartikel im Echo
04. Juli 2012
05. Juli 2012

Fotos © Stefan Daub, Kristof Lemp

 

CAGE & COLA 2012

Im Rahmen des Festivals Cage 100 am Darmstädter Hauptbahnhof und des Darmstädter Architektursommers wurde ein alter Kiosk am ehemaligen Pavillon des Verkehrsamtes am Hauptbahnhof als „Cage & Cola“ wieder belebt und von den Studierenden der h-da zu einer idyllische Gartenoase mit der Möglichkeit zum grillen und chillen umgenutzt.

 

Interdisziplinäres Projektteam h_da:

Studierende der h_da

Julia Anger, Beatrix Barsch, Sebastian Bleifeld, Roberto Ersing, Judith Feige, Anne Fenner, Jennifer Ferdinand, Benny Giar, Daniel Göldner, Hannah Hein, Franziska Huether, Alexander Kraus, Sebastian Lommer, Nazanin Malek, Vanessa Mann, Marie-Christin Marian, Karolina Olaru, Anja Pfaff, Felix Post, Jasmin Smith, Christoph Stoll, Stephanie Süß, Anke Wankmüller, Katharina Wernig, Alexander Wolf

 

Projektleitung:

Prof. Kerstin Schultz

Ian Shaw Architekten

Werner Schulz Architekt

Hedwig Wiedemann-Tokarz W.A.

Jule Bierlein W.A.

 

Aufbau:

Jan Schweickert (Schreiner)

 

Veranstalter:

Darmstädter Architektursommer e.V.

Centralstation

 

Ermöglicht durch:

Kulturfonds Frankfurt Rhein Main

 

Sponsoren und Partner:

Caparol Farben Lacke Bautenschutz GmbH

Evonik Industries AG

F.W. Becker GmbH

Look Außenwerbung

Sparkasse Darmstadt

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Würth